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Die stark ausgeprägten musikalischen Jagdtriebe der jungen Mondkatzen, führten sie eines Nachts im diffusen Licht des Vollmondes im Jahre 2000 zusammen, als die auffallende und feminine Katzen-Diva Cosma-Sophia Leiner mit ihrer sanften und doch schillernden Stimme sowohl Pop- und Opernklassiker, als auch wilde Punkhymnen sang. Dazu schrieb sie tiefgründige, manchmal auch leichtfüßige Texte mit mystisch-anregender Musik.
Dies alles drang in Windeseile an die aufmerksamen Öhrchen der eleganten rothaarigen Katzen-Dame Mareike Schwille , die nun –mehr als neugierig geworden- auf grazilen Samtpfoten angeschlichen kam und an Cosma-Sophias Gesänge interessante Harmoniewechsel auf ihrer roten Gitarre anreihte.Diese wurden immer lauter, so daß einige außergewöhnliche Klänge schließlich auch das Ohr der dritten Katze Helen A. Lucy Reiff im Vorbeigehen erreichten und so ergab sich eher zufällig das perfekte Fundament für die noch etwas einsamen Töne von Mareike und Cosma-Sophia, denn Helen legte mit Natürlich- und Sportlichkeit einen entspannten, brummenden Bass unter das Ganze.Zur Vervollkommnung dieser wundersamen Musik, kam als letztes, aber nicht letztens, Black-Cat-Kati, Kathrin Rotar, dazu und zupfte mit einer schicken und doch frechen Erscheinung filigran und geheimnisvoll an ihrer gelben Gitarre.
So ergab es sich also, daß diese vier Mondkatzen lange Zeit gemeinsam auf die Jagd gingen, wobei sie kosmische Sphären durchquerten, immer auf der Suche nach inspirierenden Schwingungen, um es bis auf den Mond zu schaffen. Dabei kreuzte mehrmals das Tübinger Sudhaus ihren Weg und sie folgten den Rufen nach Hannover, Hamburg, sowie ins sonnige Frankreich nach Aix-en-Provence. Dazwischen fand noch ein beinahe legendäres Fußballturnier statt auf dem sie spielten und die alljährlichen Weihnachtskonzerte im Epple Haus hatten fast schon Kult-Charakter. Die Mooncats begeisterten ihre Zuhörer auch unter anderem sowohl im Café Népomuk in Reutlingen, als auch in Kirchheim Teck in der Bastion. Unvergessen ist ihr Auftritt im großen Stuttgarter Universum, wo sie als Special Guest vor Dick Dale, dem „King of the Surf Guitar“, auftraten. Nebenher fanden zudem mehrere Studioaufenthalte statt und die Produktion von zwei Demos.Wenig beständig war währenddessen leider die Besetzung des Schlagzeug-Katers, vielleicht weil sich diese fremden männlichen Wesen immer wieder von soviel Weiblichkeit vor sich abschrecken ließen oder weil die Mooncats –anfangs immer noch in der Hoffnung eine fünfte Katzendame für das Schlagzeug-Set zu finden- weiterziehen mußten.Doch eines Nachts –es war natürlich wieder einmal Vollmond- erschien unverhoffterweise der lang gesuchte Schlagzeuger Rudi Leichtle in der Proberaumtür und bot seine Dienste an. Diesmal war es endlich von endgültiger Dauer und ein Weilchen musizierten die fünf zufrieden und erfolgreich zusammen.
Eines Tages beschloß Helen jedoch sich auf unbestimmte Zeit ins ferne Afrika zu begeben und so mußte ein passender Ersatz her. Der fand sich dann auch in dem zierlichen & lustigen Kätzchen Caro Backes , das für einige Monate und vier Konzerte den Bass bei den Mooncats schlug & zupfte.Noch währenddessen verließ auch Black-Cat-Kati die Band, so daß bei dem Konzert mit Dick Dale kurzerhand der wunderbare Thomas Maos einsprang.Doch nun war die Band nicht mehr dieselbe und Cosma-Sophia, Mareike & Rudi legten zwar keine Pause, aber doch eine Beratungszeit ein.
Danach ging es mit frischerem Elan denn je zur Sache, denn Rudi bekam von Bernie Joos männliche Unterstützung am Bass, so daß die zwei sich in ungeahnte Höhen empor schwangen und bei der Produktion des neuen Albums ihr Bestes gaben. Mareike & Cosma-Sophia waren darüber sehr glücklich. Noch glücklicher wurden sie allerdings, als das kleine dunkelhaarige Gitarrenwunder Tabea Ellinger zur zweiten E-Gitarre griff und somit die Band wieder vervollständigte und auf der neuen CD „Maid-To-Measure“ ebenso bereicherte.

Nun aber genug der Worte: Seht und hört selbst!